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Château Barrejat Madiran - Tradition, rot, 2018, trocken
Wie viele Weine aus dem Hinterland von Bordeaux hatte es auch der Wein aus Madiran immer schwierig sich gegen die großen Brüder vom Ufer links und rechts der Gironde zu behaupten. Seit aber zwanzig Jahren hat sich die Zahl der treuen Fans gefestigt, die diesen urwüchsigen Rotweinen die Stange halten. Mit der Leitrebsorte Tannat haben die Roten aus Madiran auch was richtig Mächtiges anzubieten. Degegen wirkt manch ein Wein aus dem edlen Médoc fast zierlich. Dieser Madiran hingegen gibt sich wie ein altgedienter Gladiator, der es mit jedem aufnimmt, der sich mit ihm messen möchte.

Inhalt: 0.75 Liter (14,67 €* / 1 Liter)

11,00 €*
Tyto Alba tinto, 2016
Das ist mal ein echtes Träumchen! Die Weine aus der Region Tejo fallen immer wieder auf durch tolles Rebmaterial - Touriga Nacional und Touriga Franca - und gleichzeitig aber auch eine angenehme "Unaufgeregtheit" im Geschmack. Man hat hier nicht das Gefühl, vor dem Wein einen Hofknicks machen zu müssen, sich ihm nur mit entblößtem Haupt nähern zu dürfen. Trotzdem überrascht er durch einen unglaublich schönen Wohlklang im Mund. Als 2013er ist er jetzt schon angenehm reif und zerfließt förmlich am Gaumen, ähnlich wie ein sehr gutes Stück Fleisch, das man auf den Punkt genau zubereitet hat. Im übrigen stammt dieser Wein aus einem großen Naturschutzgebiet und weil die Schleiereule immer als Indiz für eine gelungene Symbiose zwischen Naturschutz und  Landbau gesehen wird, hat man sie - zumindest das charaktervolle Augenpaar - auf das Etikett gebannt.

Inhalt: 0.75 Liter (19,73 €* / 1 Liter)

14,80 €*
Lemberger Steillage Wildspontan - Merkle Rotwein trocken 2018
Das ist Lemberger pur von Merkle! Hier stehen bei diesem Rotwein Aromen von Cassis, Sauerkirsche und Brombeere an erster Stelle. Im Abgang frische schwarze Pfeffernote mit pikantem Nachhall. Daneben stehen noch rote Feigen, etwas Rauch und ein markanter, langanhaltender Geschmack. Eine Besonderheit des Weinguts Merkle ist die Verwendung von Wildhefen aus dem eigenen Weingarten. Beste Erfahrungen mit diesem Wein haben unsere Kundinnen gemacht, die an einer Histaminunverträglichkeit leiden.

Inhalt: 0.75 Liter (13,20 €* / 1 Liter)

9,90 €*
Achtkantig - Blauer Spätburgunder trocken, 2018
Blauen Spätburgunder nennt Bettina ihren Rotwein, der angenehm puristisch daher kommt. Knackig und fest im Biss, Struktur, die sich nicht vom 100-prozentigen Ausbau im Holzfass überlagern läßt und einen Rotwein ins Glas bringt, der zu überzeugen weiß. Schlagfertig reagiert er auf die Frage nach Samt und Seide, was einen Spätburgunder ausmachen soll und zeigt Biss und Würze. Er ist kantig genug, um wahrgenommen zu werden. Mutigen Weintrinkern empfiehlt Bettina Schumann auf dem Rückenetikett: Einschenken! Hinsetzen! Abwarten!

Inhalt: 0.75 Liter (18,53 €* / 1 Liter)

13,90 €*
Domaine du Puy Marquis Liccia, rot, Ventoux 2018
An sich das ganze Jahr über sind die kleinen Orte am Fuße des Giganten, des Mont Ventoux, ein Mekka von Fahrradenthusiasten. Schließlich gehört "Le Géant" wie er liebevoll und respektvoll genannt wird, zu den Berg-Klassikern bei der großen Tour de France. Der Verfasser dieser Zeilen selbst versucht sich zu erinnern, wie denn wohl seine besten Zeiten beim Anstieg aus Malaucene gewesen sind. Manchmal schlägt einem ja die Erinnerung ein Schnippchen, aber eigentlich sollten das in den besten Jahren zweieinhalb Stunden wohl gewesen sein. 21 Kilometer bergauf und im Durchschnitt sind es 6% Steigung.Oben angekommen ist man dann immer sehr glücklich und sehr erschöpft zugleich, freut sich auf die Abfahrt, eine warme Dusche und ein schönes Abendessen in einem der kleinen Restaurants. Ein Hirschgulasch war es beim letzten Mal, der die Lebensgeister wieder geweckt hat. Davor sicherlich knusprige Baguette mit Oliventapenade, die dort auch "Butter der Provence" genannt wird. Zum Abschluß etwas Ziegenkäse, denn dafür ist die Gegend um den Mont Ventoux sehr berühmt und wer dann noch Platz hat im Magen, bestellt sich den Café complet. Auf jeden Fall aber wird dann eine oder mehrere Flaschen Rotwein über den Tisch gehen. Meistens ist es der regionale Rote. Oft sind dies Weine von großer Individualität, denn das preiswerte Rebland hier ist auch immer schon Mekka für Aussteiger oder Winzer-Start-Ups gewesen. Kaum ein Wein, der da unter der Appellation Côtes du Ventoux verkauft wird, gleicht wie ein Ei dem anderen. Nein, sie sind nicht monströs aber auch nicht uniformiert in ihrem Geschmackskleid. Sie sind sehr individuell - wie oben schon beschrieben - obwohl ihr eigentlich immer sehr samtiges Kleid aus stets denselben Rebsorten - Grenache und Syrah - gewirkt wird. Erwischt man ein paar schöne Flaschen eines guten Betriebes, so hat man die Sicherheit, einen geschmackvollen, seidigen, sehr universell einsetzbaren Roten ins Glas zu bekommen. Mit seiner Cuvée LICCIA schickt Claude Leclercq nun seinen besten Wein ins Rennen um die Gunst der Gäste, die am Wochenende in den vielen kleinen Restaurants um die Gunst der hungrigen und vor allen Dingen durstigen Gäste buhlen. Mit einem fulminanten Anteil von 70% Grenache Trauben und den restlichen 30% Syrah aus den ältesten Rebanlagen des Weinguts steht hier ein Wein auf dem Tisch, der sich vorher ein Jahr in Barriques aufhalten musste und jetzt mit unglaublich breiter Brust da steht. Die Syrah sorgt für Farbe und Frucht. Die Grenache für Tiefe, Sanftmut im Geschmack aber auch für genügend Alkohol und Stoffigkeit.

15,80 €*
Terres Vivantes Beaujolais Rochegrain 2019, rot
Es gab Jahre oder sogar Jahrzehnte, da gehörte es quasi zum guten Ton, seinen Freunden einmal im Herbst den neuen Beaujolais vorzustellen. Irgendwann aber ist es dann um diesen Wein sehr still geworden aber nun scheint er wie Phönix aus der Asche wieder auferstehen zu wollen. Wir haben uns für gleich zwei Varianten eines Beaujolais stark ins Zeug gelegt. Zum einen ist es ein Beaujolais Villages - biodynamisch erzeugt - der die ganze herrliche Frische dieses Weintyps in sich trägt. Kein Wein, der uns in den letzten Jahren ins Glas gekommen ist, verdient die Auszeichnung leicht, frisch, appetitlich mehr als eben dieser Beaujolais. Dann kommt er auch noch aus dem Keller von einem Winzerpaar, die ihre Weine biodynamisch ausbauen. Was das geschmacklich ausmacht, muss und sollte man wirklich probiert haben, um eventuelle Vorurteile schnell über Bord werfen zu können. Die Art der Weinbereitung, die hinter dem Beaujolais Primeur steckte, war etwas völlig Neues. Der Wein sollte nicht stark und gerbstoffreich sein, aber stattdessen ein Plaisir, ein Schmuckstück für das kleine Abendessen und die Feier mit Freunden. Dann gibt es aber auch eine Variante, die ganz anders ausgebaut wurde. Nicht die belebende Frische soll dort im Vordergrund stehen, sondern Struktur und Finesse, die einen sofort an die vornehmen Pinot Noirs aus dem benachbaten Burgund denken lässt. Kein Beaujolais für den schnellen Konsum, aber einer, den man gut und gerne 10 Jahre oder länger wird aufheben können.Der Zusatz "Rochegrain" weißt darauf hin, daß die Rebstöcke auf einer Parzelle stehen mit einem sehr granithaltigen Boden - Struktur des Bodens sehr ähnlich wie bei dem benachbarten Beaujolais Cru von Côte de Brouilly - und seine Fruchtigkeit, seine Frische und leichte Mineralität vertragen es sehr gut, dem Wein einen einjährigen Ausbau im Barrique zu gönnen.

Inhalt: 0.75 Liter (21,33 €* / 1 Liter)

16,00 €*
Clos Pons Jan Petit 2019, rot
Das kann nur gut werden: die beiden Fruchtbomben - Garnacha und Syrah - verschmelzt man hier zu einem dunklen und fruchtig-beerigen Landwein. Hinzu kommt die gute Luft der Berge - zumindest bilde ich mir das ein - denn die Weine von Clos Pons schmecken alle irgendwie frischer, überzeugender als die aus den heißen Tallandschaften. Der Einsatz von Barriques ist im Geschmack nicht zu verspüren, aber es ist ein Katalane durch und durch. Das Anbaugebiet liegt keine 200 km entfernt im Nordwesten von Barcelona und ist eines von den neueren Anbaugebieten, die nicht so sehr mit dem Renomée der Region - schließlich haben sie das noch nicht - als mit der Arbeit im Weinberg oder im Keller punkten können.

Inhalt: 0.75 Liter (13,20 €* / 1 Liter)

9,90 €*
Mas Lumen, rot, 2008
Biodynamik im Weinberg zahlt sich immer aus. Davon sind erst einmal die Betreiber, also die Winzer, überzeugt. Dann geht es an die Kundschaft. Was wird die sagen, wenn sie einen gut und gerne 10 Jahre gereiften Wein im Glas hat. Er zählt er etwas davon, daß er auf ein bestem organischen Boden aufgewachsen ist, keine Herbizide oder Pestizide je gesehen hat. Oder wird er davon erzählen, daß er ein ausgesprochen eindrucksvolles Bouquet aufweist. Wer seine Nase da länger reinhalten möchte, kann Leder, Minze oder auch tiefdunkle Kirsche wahrnehmen. Er duftet sehr kraftvoll, fast männlich, dunkel, voller roter, schwarzer Früchte. Hinzu kommt eine taktisch kluge Seidigkeit, kraftvolle Würze und Finesse im Abgang. Ohhh, ist das Glas schon ausgetrunken? Man möchte es kaum glauben und schenkt noch mal nach. Das empfanden wohl auch die Tester des renommierten Gault Millau, die ihn im letzten Jahr zu einem ihrer absoluten Lieblingsweine - im Französischen spricht man vom coup de coeur - gewählt haben.  

Inhalt: 0.75 Liter (26,67 €* / 1 Liter)

20,00 €*
Clos Pons Alges, 2015, rot
Was wir als echten Gourmet-Wein bezeichnen liest sich bei anderen so oder ähnlich:In der Nase aromatisch mit tiefer Frucht und leichter Holznote. Am Gaumen dann verspürt man Aromen von reifen Beeren und Kirschen mit einem Hauch Marmelade begleitet von Lakritze und mineralischen Noten. Feine Gewürznoten und eine nicht zu verbergende Säure vollenden seinen Geschmack.Lange genug hat man Kunden, mit dererlei blumigen Beschreibungen verwirren können. Auf jeden Fall ist und bleibt der Alges ein echter spanischer Wein. Vielleicht eher ein katalanischer Wein. Auch wenn er im Eichenfass ausgebaut wurde, ist der Eindruck vom Holz deutlich zurückhaltender als man es von traditionellen spanischen Weinen kennt. Liegt es an den wesentlich größeren Fässern, die sie nutzen? Wahrscheinlich! Es ist aber auch die starke Aromatik des Weines an sich, die gar nicht so sehr auf unterstützende Barriquenoten angewiesen ist und das macht ihn ausgesprochen sympathisch im Glas. Wir sagen ganz einfach dies ist "unser Gourmetwein" par excellence. Nehmt ihn mit auf die Couch. Stellt ein zweites Glas daneben und ihr werdet bestimmt nicht lange allein bleiben. Der Wein verströmt atemberaubende Aromatik und genießt es mit euch, den Tag ausklingen zu lassen.

Inhalt: 0.75 Liter (19,73 €* / 1 Liter)

14,80 €*
Marie-Bérénice Bandol 2019, rot
Bandol, ein Küstenort an der Provence, hat sich das Recht erstritten, für den Ort und seine Umgebung eine eigene Appellation, eine Ursprungsbezeichnung, zu erlangen. Wie hat man das geschafft? Wie kommt es, daß dieser kleine Ort die gleiche Bedeutung erhält wie wesentlich bekanntere Weine, um nur so etwas wie Châteauneuf-du-Pape oder Saint-Emilion zu nennen? Die Antwort gibt der Rebsortenspiegel bei den Roten und gleichermaßen auch bei den nicht minder berühmten Rosés aus diesem Ort. Hier hat sich eine Rebsorte - die Mourvèdre - gehalten, die woanders nur in homöopathischen Größen den Weinen beigegebn wird, aber gerade in Bandol den Wein dominiert. Werte von 80% sind vorgeschrieben, aber manche Rotweine begnügen sich auch schon mal mit 90% dieser als überaus körperreich,  würzig-intensiv, komplexen, maulfüllenden Traibensorte. Die Rebstöcke sind vielfach schon sehr betagt, produzieren nur selten mehr als 35 Hektoliter pro Hektar und die besten Cuvées gelingen den Winzern, wenn die Maximalerträge noch deutlich darunter liegen. Was macht das im Wein, werdet ihr jetzt fragen? Nun, deutlich mehr an Konzentration im Geschmack. Solch ein Bandol ist ein verdammt guter Rotwein, um bei einem schönen Essen, den Urlaub in der Provence Revue passieren zu lassen oder noch viel besser, die nächste Reise dorthin zu planen. Sehr gute Weine aus Bandol sind rar und werden - schließlich sind sie die Stars der Weine in der Provence - vorzugsweise vor Ort getrunken. Wir haben mit Pascal Roux und seinen Weinen der Domaine Marie-Bérénice ein Weingut gefunden, was seit nahezu zehn Jahren integrativen Weinbau betreibt und seine Weine biodynamisch ausbaut.

26,00 €*
Château de Vaudieu – Châteauneuf-du-Pape
Einsame Spitzenklasse seit ungefähr 600 Jahren Wikipedia schreibt zum Châteauneuf-du-Pape: "Im Chateauneuf-du-Pape können dreizehn verschiedene rote Rebsorten enthalten sein, die getrennt geerntet und vinifiziert werden und schließlich zu einer Cuvée komponiert werden. Die Rebsorte Grenache kann hier eine starke Ausdruckskraft erreichen. Ihre Weine sind vergleichsweise säurearm und alkoholreich. Farbe und Tanningehalt variieren. Dies hängt auch daran, wie hoch der Anteil an dunkelfarbigen, tanninreicheren Sorten wie Syrah und Mourvèdre in der Cuvée ist und ob das Lesegut entrappt (abgebeert) oder nicht entrappt (mit den Traubenstielen) vergoren wurde. Ein roter Châteauneuf-du-Pape kann in einem guten Jahrgang und bei günstiger Entwicklung die Aromen reifer Früchte und komplexer Würznoten prägnant entfalten. Obwohl die Weine aufgrund ihres eher geringen Tanningehaltes von Grenache oft bereits jung zugänglich sind, können sie relativ lange lagerfähig sein. Selbst kleine Jahrgänge bauen zehn Jahre lang aus, Spitzenweine reifen sogar mehrere Jahrzehnte." Wir schreiben: Ein guter Châteauneuf wie der von Château Vaudieu in guter Umgebung, mit netten Leuten und leckerem Essen ist immer ein Hochgenuss. Wer sich bei einem solchen Wein – wohlwissend – einen Schwipps oder mehr holt, der weiß hinterher wenigstens warum. Bei mir zuhause wurde ein Roter aus Châteauneuf immer dann aus dem Keller geholt (lesen Sie dazu auch BODA – wie alles begann) wenn der Papa Prokura bekommen hatte oder er sich und seiner Frau – meine kleine Schwester hatte immer mitprobiert – das Weihnachtsessen verschönern wollte. Und denken Sie bitte immer daran, daß die Weinberge von Châteauneuf-du-Pape ein berückend schönes Fleckchen Erde sind. Hier kann man nicht die Produktion einfach mal verdreifachen nur weil die Nachfrage steigt. Hier kann man nur die Preise nach oben schrauben, um denen die guten Flaschen zu erlauben, die auch dafür bezahlen wollen. Gutes Geld für ein Châteuneuf-du-Pape sollte man deswegen immer ausgeben, denn dafür erhält man stets etwas Überzeugendes. Zauderhaft wenig dafür ausgeben zu wollen, wird aber immer eine Enttäuschung bleiben.

Inhalt: 0.75 Liter (44,67 €* / 1 Liter)

33,50 €*
Bulas Porto Tawny 20 Anos - Portwein
Bei einem 20jährigen Tawny fängt man schon mal an zu staunen. So viel kann ein Wein hergeben: Donnerwetter. Zum Glück sind die raren Ports wie dieser von Bulas bei uns noch nicht so bekannt. Dadurch halten sich die Preise in einem absolut moderaten Rahmen auf. Oder suchen Sie mal einen zwanzig Jahre gereiften Barolo oder Burgunder, den Sie zu solch einem Schnäppchenpreis ergattern können. Das ist vollkommen unmöglich. Ein Tawny dieser Klasse gibt sein volles Aromenspektrum preis und verwöhnt unseren Gaumen mit einer unglaublich lang anhaltenden Dramatik aus allerlei Eindrücken wie Feigen, Mandeln, Schokolade, getrocknete Früchte. Ein hervorragender Begleiter zu kraftvollem Käse und natürlich auch als Nachmittagstrunk äußerst sympathisch für jeden Gastgeber, dies zu oferieren. Bulas Portweine gehören zu den feinsten Ports, die wir probieren konnten.

Inhalt: 0.75 Liter (61,33 €* / 1 Liter)

46,00 €*
Bulas Porto Tawny Reserva - Portwein
Ein Tawny lagert im Unterschied zum Ruby etwas oder dann als 10 oder mehr Jahre gereifter Tawny in kleineren Holzfässern. Er bekommt schneller den oxidativen Touch, der ihn so begehrlich schmecken läßt. Der intensivere Kontakt mit Luft verändert auch seine Farbe stark. Er ist mehr goldig oder bernsteinfarben. Entwickelt ein betörendes Aroma nach getrockneten Früchten. In der Qualität "Reserva" hat dieser Port von Bulas bereits eine Lager- und Reifezeit von ca. drei Jahren hinter sich. Eine Versuchung zur Zigarre oder auch zu dunkler Schokolade.      

Inhalt: 0.75 Liter (26,00 €* / 1 Liter)

19,50 €*
Fitou Dédicace, rot, 2018, trocken
Die Appellation von Fitou ist - man höre und staune - die älteste geschützte Gebietsbezeichnung, die das so sehr strenge französische Weingesetz hervorgebracht hat. Oftmals auf reinem Schieferboden stehen hier vorzugsweise Rebstöcke der Sorte Carignan, die anderswo schon längst durch andere, international bekanntere Sorten ausgetauscht wurden. Dort aber hat diese Rebsorte überlebt, wird sogar gesetzlich vorgeschrieben, daß ein Wein der Appellation Fitou mindestens 45% von dieser strukturierten, würzigen Sorte beinhalten muss. Daneben stehen Syrah und auch die feine Grenache gerne auf dem Präsentierteller, um den besonderen Geschmack eines Fitou herauszustellen. Der Duft einer Mittelmeerlandschaft, die geprägt ist von wildem Thymian, Rosmarin und Oregano, von Lavendel und Eucalyptus findet sich in solchen Weinen wieder.

Inhalt: 0.75 Liter (18,27 €* / 1 Liter)

13,70 €*
Tipp
Rote Winterpulle, Winzerglühwein
Mit bescheidenen 300 Flaschen hat man vor 11 Jahren angefangen und das Thema Winzer-Glühwein mit neuer Interpretation hinterlegt. Nicht mehr süß und billig sollte Glühwein schmecken. Stattdessen weinig, relativ trocken sollte er sein und nach schönen Winteraromen duften. Der Erfolg gibt der Familie Adres recht, denn mittlerweile verkaufen sie jährlich gute 100.000 Flaschen von ihrer Winterpulle, die mittlerweile auch zum höchstdekorierten und meistgelobten Winzer-Glühwein in der Fachpresse avanciert ist.

8,50 €*
Merkle Wildspontan Sauvignon Blanc Stubensandstein, weiß, 2019, trocken
Eine Spezialität vom Weingut Merkle in Württemberg! Gerade vom Weinführer GAULT MILLAU als bester Sauvignon aus Württemberg ausgezeichnet worden. Er zeigt ein klares Profil mit dem typischen,vielgeliebten Duft von Stachelbeeren und Holunder, aber was wir am liebsten an ihm mögen, ist die Ausgewogenheit zwischen Frucht und Säure. Wahrscheinlich ist es hier wieder einmal der besondere Boden, der diesem schönen Weißwein so viel Nachdrücklichkeit verleiht. Als echter Fan dieser Rebsorte solltes du den auf jeden Fall probiert haben.

Inhalt: 0.75 Liter (22,67 €* / 1 Liter)

17,00 €*
Carignan - L'Heritage de L'Amandaie, rot, 2019
Heutzutage ist man als Winzerpaar schon ganz fein raus, wenn man auf ein Feld mit alten und auch besonders selten gewordenen Rebstöcken zurückgreifen kann. Die Traube Carignan galt mal als ungeliebtes Kind, sie war zum Massenträger und Lieferanten von billigem Tafelwein degradiert worden. Wie hatte man das hinbekommen? Damals einfach nach dem Prinzip gearbeitet, daß Masse sich einfach und besser verkaufen läßt. Damals setzte keiner auf den wirklichen Wert dieser Traube, denn erst bei starker Ertragsreduzierung kommt das große Potential der Carignan zum Vorschein.  Mittlerweile sind die Rebstöcke, die es von der Carignan überhaupt noch gibt, schon im fortgeschrittenen Alter und produzieren nur noch sehr wenig, aber das, was davon dann in die Flasche gefüllt wird, kann sich sehen und trinken lassen. Ein reiner Carignan wie dieser aus dem Grenzgebiet zwischen Rhône-Tal und dem Languedoc zeigt sich im Glas massiv dunkel und auf der Zunge angenehm tanninreich. Ein richtig guter Roter, der immer als Essensbegleiter seinen Höhepunkt hat.    

Inhalt: 0.75 Liter (18,00 €* / 1 Liter)

13,50 €*
Mas Lumen La Sylve, rot, 2003
Als wir den Jahrgang sahen, der uns auf der ersten Probeflasche dieses Weines ins Auge stach, wurden die Gläser aller, die an der Probe teilnahmen, sehr schnell  geleert und noch einmal mit bittendem Blick in Richtung Probeflasche inne gehalten. So etwas probiert man nicht alle Tage. Ein Wein aus Südfrankreich, biodynamisch ausgebaut, fast zwanzig Jahre gereift, noch immer dunkel in seiner Farbe und bei uns auf der Zunge tänzelnd wie ein Teenager auf der Tanzfläche: mutig, springlebendig, kein bißchen müde und von fast ansteckender Vitalität. Ob wohl dies ist kein Grand Cru, kein Wein, der in den feinsten Restaurants und Hotels der Welt zu finden ist. Haben wir da etwa ein Kleinod aufgetan? Es scheint so, denn Preis und Mundgefühl gehen diametral auseinander. Soviel Überzeugung, soviel an gewaltigem Geschmack und das bei einem Preis, der sich mehr als sehen lassen kann.

Inhalt: 0.75 Liter (37,33 €* / 1 Liter)

28,00 €*
Domaine des Remizières Crozes Hermitage, rot, 2019
Die Wiege der weltweit so beliebten Shiraz oder auch Syrah, wie sie in ihrer Heimat Frankreich heißt, liegt im nördlichen Rhônetal. Dort wird sie - anders als im Süden - stets sortenrein angebaut und ist verantwortlich für die großartigsten und teuersten Weine aus diesem Anbaugebiet. Hier kann man par excellence erleben, warum die Syrah zu solch einem Star am Rotweinhimmel geworden ist. Dunkelstes Rot und ein vollgapacktes Körbchen mit allerlei Beerenfrüchten erhebt sich aus dem Glas und möchte sich mit uns anfreunden. In einer Cuvée mit anderen Traubensorten - üblich in vielen Regionen der Welt - steht die Syrah/ Shiraz deswegen immer für die Frucht und die Farbe im Wein. In der südlichen Hemisphäre - speziell Australien - kennen wir die Weine aus der Shiraz als betörend dunkle, fettfruchtige und oftmals betörende Rotweine, deren Vermögen vor allen Dingen darin besteht, mit viel "Wumms" und mit barocker Cremigkeit unseren Gaumen auszufüllen. Es geht aber auch anders bei der Shiraz, nämlich dann,  wenn sie aus den Sonnenhängen der nördlichen Rhône stammt. Als junger Wein wirkt er eher spröde, wenig zugänglich und kann sich dann nach ein paar Jahre zu einem geschmacklichen Kleinod entwickeln. Süßholz, viel dunkle Beerenfrucht, trotzdem auch ein Hauch von animalischem Duft und richtig, richtig kernig im Geschmack.

Inhalt: 0.75 Liter (21,20 €* / 1 Liter)

15,90 €*
Tipp
Weiße Winterpulle, Winzerglühwein
Mit bescheidenen 300 Flaschen hat man vor 11 Jahren angefangen und das Thema Winzer-Glühwein mit neuer Interpretation hinterlegt. Nicht mehr süß und billig sollte Glühwein schmecken. Stattdessen weinig, relativ trocken sollte er sein und nach schönen Winteraromen duften. Der Erfolg gibt der Familie Adres recht, denn mittlerweile verkaufen sie jäjrlich gute 100.000 Flaschen von ihrer Winterpulle, die mittlerweile auch zum höchstdekorierten Winzer-Glühwein avanciert ist. Ihre weiße Winterpulle hat sich mittlerweile auch einen Stammplatz erobert.

6,50 €*
Bulas Porto Tawny 10 Anos - Portwein
Die guten - die wirklich guten - Ports bekommen durch ihre Lagerung in den kleinen Holzfässern eine Komplexität im Geschmack, die ihresgleichen sucht. Der Oxidationsprozess bringt elegante, weiche Noten hervor und im Gaumen schwankt man zwischen Beerenkompott, Nüssen und getrockneten Früchten, Datteln, Aprikosen. Alles ist dabei. Eine Hochachtung diesen Leuten in den Kellereien, die sich soviel Zeit lassen, um ein solches Produkt erstehen zu lassen. Die Bezeichnung 10 Anos belegt, daß er aus Grundweinen komponiert wurde, die im Mittel mindestens 10 Jahre sind.

Inhalt: 0.75 Liter (46,67 €* / 1 Liter)

35,00 €*
Château Vignol Bordeaux, rot, 2016
Die Region Bordeaux steckt in einer tiefen Sinn- und Imagekrise. Das läßt sich nicht verneinen. Über Jahrzehnte haben sie sich nach außen hin ausschließlich über ihre Elite und Topweine vermarktet. Tatsächlich aber erzielen nur 1,5% der Weine aus Bordeaux diese fulminanten dreistelligen Preise. Auch oberhalb der 15,-€ Preisgruppe ist die Angebotswelt eher dünn gesät. Das meiste, was wir an Bordeaux - hier sprechen wir mal nur vom Rotwein, denn das ist es, was der Verbraucher allgemein mit diesem Namen verbindet - trinken fällt also in den respektablen und bezahlbaren Rahmen der Weine unter zehn Euro. Hier auch spielt sich vieles ab, das die sehr aktive Händlerschar aus Bordeaux hier vorzugsweise in die Supermärkte pumpt. Da stehen dann Weine mit scheinbar glorreichen Namen für irrwitzig niedrige Preise und zehren vom weiterhin bestehenden Nimbus der großen Brüder. Doch hat man dann einen Bordeaux im Glas aus solcher Quelle ist die Enttäuschung meist vorprogrammiert, denn mit Großartigkeit im Geschmack haben diese kleinen Weine nun wirklich nichts mehr zu tun. Damit aber haben solche Winzer wie die vom Château Vignol zu käpfen, denn ihre Weine sind allemal top und verdienen immer einen Daumen nach oben. Kräftig, fruchtig auf ihre Art und gewiss auch eine Wein mit exzellentem Preis-Genuss-Verhältnis.  

Inhalt: 0.75 Liter (11,87 €* / 1 Liter)

8,90 €*
Terres Vivantes Beaujolais La Lutine 2021, rot
Es gab Jahre oder sogar Jahrzehnte, da gehörte es quasi zum guten Ton, seinen Freunden einmal im Herbst den neuen Beaujolais vorzustellen. Irgendwann aber ist es dann um diesen Wein sehr still geworden aber nun scheint er wie Phönix aus der Asche wieder auferstehen zu wollen. Wir haben uns für gleich zwei Varianten eines Beaujolais stark ins Zeug gelegt. Zum einen ist es ein Beaujolais Villages - biodynamisch erzeugt - der die ganze herrliche Frische dieses Weintyps in sich trägt. Kein Wein, der uns in den letzten Jahren ins Glas gekommen ist, verdient die Auszeichnung leicht, frisch, appetitlich mehr als eben dieser Beaujolais. Dann kommt er auch noch aus dem Keller von einem Winzerpaar, die ihre Weine biodynamisch ausbauen. Was das geschmacklich ausmacht, muss und sollte man wirklich probiert haben, um eventuelle Vorurteile schnell über Bord werfen zu können. Die Art der Weinbereitung, die hinter dem Beaujolais Primeur steckte, war etwas völlig Neues. Der Wein sollte nicht stark und gerbstoffreich sein, aber stattdessen ein Plaisir, ein Schmuckstück für das kleine Abendessen und die Feier mit Freunden. Wenn ihr ihn so versteht, dann wird der Beaujolais Primeur auch jetzt - gerade jetzt - wieder viele Abende begleiten.

Inhalt: 0.75 Liter (17,07 €* / 1 Liter)

12,80 €*
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Atalaque - Garnacha de la Peraleda, rot, 2017
Wer von spanischen Rotweinen spricht, hat zuallererst einmal die Tempranillo als tonangebende Traubensorte im Fokus und oftmals - für manche sogar zu oft - im Glas. Dabei ist sie doch Audruck von Eleganz, Dichtheit und Schwere und prägt über alle Maßen den Charakter des spanischen Rotweins. Wenn man aber neben dem wuchtigen, tintigen, fast schwarzen Rotweinen auf etwas Anderes stößt wie diesen, der zu 100% aus der Garnacha del Horcajo gewonnen wird, kann man Spaniens Rotweine von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Dieser Wein ist wie ein dicht gefülltes Daunenbett, wie die feinste Zartheit eines chinesischen Seidenteppichs, samtig und füllig zugleich. Fest, umarmend, lang anhaltend ohne aufdringlich zu sein, Vergnügen am Gaumen versprühend und ein enorm kostbares Gefühl vermittelnd. Der Weinberg besitzt 100-jährige Rebstöcke und denen merkt man einfach an, daß sie mit jedem Schluck ihre komplette Klasse ausspielen können. Gibt's bei euch große Momente zu feiern? Hier ist der Wein, der euch begleiten sollte.

Inhalt: 0.75 Liter (24,00 €* / 1 Liter)

18,00 €* 25,00 €* (28% gespart)